Es ist erstaunlich.

Eigentlich habe ich nach Details zum Schwimmlehrer gesucht und bin dann auf diesen Artikel gestossen: Klick Grossartig, nicht? Wieder einmal ein Leben zerstört, einfach so… weil sonst grad nichts los war.

Gehen der Schand-Presse die Katastrophen aus, verlegen sie sich darauf, die Privatleben irgendwelcher unbescholtenen Bürger ans Tageslicht zu zerren. Dann zeigt uns Blick, dass unser Nachbar seine Katze rasiert und der Gemeindepräsident radioaktive Hamster züchtet um die Weltherrschaft an sich zu reissen.

Oder man verlegt sich einfach darauf, auf zwielichtigen Seiten nach fragwürdigen Bildern von netten Frauen zu suchen, um diese dann mit Name, Wohnort und Arbeitsstelle auf die Titelseite zu drucken. Der Name wurde natürlich gekürzt und die Fotos nachlässig Zensiert. Es könnte also jede blonde Sonja P. aus Hinterpfupfiken sein, die im Café Soundso serviert.

Und für den nächsten Tag hat man auch schon einen Titelbericht… dann belagert man nämlich ganz Hinterpfupfiken und befragt Verwandte, Bekannte, Freunde über deren Gefühle bezüglich der ‘bösen’ Fotos. Spätestens dann, ist von der Privatsphäre besagter Sonja nichts mehr übrig… und das alles nur zum Wohle der Verkaufszahlen…
Wie ich unsere Pressefreiheit doch liebe. Ich wünsche Dunja C. einen wirklich guten Anwalt und genug Nerven das Schandblatt wegen Rufmord zu verklagen.

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